Wenn der Weg zum Briefkasten zu viel ist

Depression: Mehr als nur traurig

von Nadine Braun

Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland: Jede fünfte Person leidet im Laufe ihres Lebens daran. Wie es ist, daran zu erkranken – und was hilft.

Es war für Artur ein einzelner Moment in seiner Küche. Völlig überfordert von allem – von seinem Leben, seinem Beruf, seiner Beziehung – dachte er: “Ein schneller Ausweg wäre jetzt schön.” Schon seit mehreren Jahren ging es schleichend bergab. Der Todes-Gedanke gab schließlich den Anstoß, sich Hilfe zu holen, um seine Depression zu behandeln. 

Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland: An Depressionen leidet jährlich etwa jede zwölfte Person.  

Ein Beitrag (mit VIDEO) in ZDFheute, online, vom 25.09.2022: HIER KLICKEN

Wann aus Angst eine Krankheit wird

Häufigste psychische Erkrankung

von Nadine Braun, ZDFheute, Panorama, 18.09.2022

Weit verbreitet, aber wenig bekannt: Jede sechste Person in Deutschland hat eine Angststörung. Ab wann Furcht eine Krankheit ist – und wie man sie behandeln kann. 

Herzrasen, Übelkeit, kalter Schweiß: Das Gefühl von Angst kennen viele Menschen. Für Helen ist sie jedoch ein ständiger Begleiter: “Ich ertappe mich oft dabei, dass ich jemanden frage, ob ich nerve.” Aus Angst, sich falsch zu verhalten. 

Zum Beitrag auf ZDFheute, Panorama vom 18.9.2022: HIER KLICKEN

Hör zu!

Das Wort zum Sonntag mit Stefanie Schardien

Wenn Reden Silber und Schweigen Gold ist, dann ist Zuhören Platin. Was für eine Wohltat, wenn andere mir Beachtung und Aufmerksamkeit schenken. Doch oft ist es nicht leicht, ohne eigene Erwiderung auszuhalten, was andere denken und fühlen.

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Das Wort zum Sonntag – Das Erste – vom 17.09.2022: Stefanie Schardien, Pfarrerin, Fürth: Hör zu!

Sonntagsengel bei FFH

TELEFONSEELSORGE – ANONYME HILFE TAG UND NACHT

Die Arbeit der Telefonseelsorge wird in zwei Beiträgen vorgestellt

In ihrer diesjährigen Sommeraktion stellt HitRadio FFH Menschen vor, die sich um andere kümmern – auch sonntags. Sie engagieren sich ehrenamtlich und das auch an Sonn- und Feiertagen. FFH stellt in der Sendung Menschen vor, die genau das mit Herzblut machen und ihre freie Zeit für andere einsetzen.

Die Telefonseelsorge ist für alle da und bietet kostenfrei Hilfe rund um die Uhr per Telefon, Mail oder Chat. Geführt werden Seelsorge- und Beratungsgespräche mit Menschen in akuten Krisen oder längerfristig schwierigen Lebenssituationen: Ängste, seelische und körperliche Einschränkungen und Beziehungsfragen. Eine wichtige Aufgabe ist Auseinandersetzung mit suizidalen Situationen.

Zwei Beiträge in FFH vom 28.08.2022 (als Audiodatei):

Das Angebot der Telefonseelsorge, ein Interview mit dem Leiter der Telefonseelsorge Mainz-Wiesbaden (Christopher Linden), FFH, 28.08.22, 7:06 Uhr
Sonntagsengel: Eine Telefonseelsorgerin berichtet über ihre Arbeit, FFH, 28.08.22, 7:13 Uhr

Psychisch gesund bleiben in Krisenzeiten

Expertin zu Gaskrise und Krieg

von Isabell Prophet

aus: ZDFheute, Panorama, 03.09.2022

Krieg, Gasknappheit, steigende Preise: Die Bevölkerung blickt mit Sorge auf den kommenden Winter. Eine Psychologin erklärt, wie wir uns wappnen können.

Benzin wird wieder teurer und gleichzeitig sorgen sich viele Menschen, dass im Winter das Gas nicht für alle reichen könnte. Gestiegene Energiekosten und die Gasumlage belasten Haushalte – und auch die Lebensmittel werden teurer. Eva Asselmann ist Professorin für Differentielle und Persönlichkeitspsychologie an der Health and Medical University in Potsdam. Sie sagt:

Die Überzeugung, Kontrolle über das eigene Leben zu haben, ist sehr wichtig für das psychische Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen.

Eva Asselmann, Psychologin

Der Artikel in: ZDFheute, Panorama, 03.09.2022: HIER KLICKEN

Netz-Anonymität als Chance für Transpersonen

Geschlechtsidentität

von Isabell Prophet, zdf.de/nachrichten/panorama

Im Internet können Menschen sein, wer sie sein wollen. Für Trans-Menschen und Non-Binäre ist diese Freiheit eine große Chance: Sie können sich ausprobieren.

Wer bin ich? Und wer will ich sein? Diese Frage begegnet den meisten Menschen spätestens im Teenager-Alter. Wirklich frei fühlen sie sich bei der Beantwortung noch nicht. Sozialpädagoge Jennifer Ehlert probiert seit fast 25 Jahren verschiedene Identitäten aus. Mittlerweile weiß er, wer er ist: “Eine bunte Mischung aus allen.” Deshalb hat Ehlert auch noch kein Pronomen gewählt. Im Netz eine Identität wählen und gestalten zu können bedeutet für Ehlert Freiheit: “Ich fühle mich mehr wie ich selbst.”

Zum Artikel in ZDF.de

HINWEIS: Die Telefonseelsorge bietet neben dem Telefon auch online-Angebote (Mail und Chat) an. Man kann sich anonym und geschlechtsneutral dort anmelden: Telefonseelsorge-online

»Das wird schon wieder« hilft nicht

»Achten Sie auf Ihre Gesundheit und handeln Sie danach« ist ein Expertentipp, um mental gesund zu bleiben. Vier Vorträge gab es zum Thema in Gießen.

Gießen. Wer Seelenschmerzen leidet, eine depressive Phase durchmacht oder unter einer psychischen Erkrankung leidet, hat oft Hemmungen darüber zu reden. Redet er darüber, wird er von der Gesellschaft oft ausgegrenzt. Hemmschwelle und Stigmatisierung kommen also zu den psychischen Leiden noch hinzu. Um Betroffenen zu helfen, wurde beim Drehgeber-Unternehmen Johannes Hübner eine Veranstaltung abgehalten, die sich mit dieser Thematik beschäftigte. Christoph Seipp, Unternehmenscoach und Vizepräsident von Round Table Gießen, moderierte und hielt den ersten von vier Vorträgen.

Lesen Sie hier den Artikel in: Gießener Anzeiger, online vom 04.08.2022:

GIESSENER ANZEIGER

Was tun, wenn das Positive fehlt?

Krieg, Corona, Inflation

von Carolin Wolf

Es ist für viele eine gefühlte Endlosschleife negativer Ereignisse. Zwei Expertinnen erklären, was man für mehr Positivität tun kann – und wann man Negatives zulassen sollte.

Seit Monaten, und inzwischen Jahren, sind wir umgeben von Krisen: sei es die Corona-Pandemie, der Klimawandel, der Ukraine-Krieg und jetzt auch die Inflation. Nicht alle negativen Ereignisse belasten Menschen gleichermaßen, dennoch gehen diese Krisen nicht spurlos an uns vorbei.

Ein Beitrag aus: ZDFheute – Panorama – online, vom 30.07.2022

Depression im Alter

Ein neues Onlineangebot der AOK hilft Angehörigen betroffener Menschen ab sofort dabei, Altersdepression zu erkennen, die Erkrankten zu unterstützen und sich dabei nicht selbst zu überfordern. Das Angebot ist eines von mehreren Modulen auf der Website “Familiencoach Depression”. Die AOK hat das neue Modul “Depression im Alter” in Zusammenarbeit mit Professor Michael Hüll, Chefarzt der Klinik für Alterspsychiatrie und Psychotherapie in Emmendingen, entwickelt. Depressionen im Alter sind kein Randphänomen – die AOK bezieht sich auf Studien, denen zufolge 17 Prozent der älteren Menschen über 75 Jahren von depressiven Symptomen betroffen sind; unter Bewohner*innen von Pflegeheimen sind es bis zu 50 Prozent.

aus: Newsletter der HAGE zum neue Onlineangebot der AOK