Nachdem ihr Sohn sich das Leben nahm, gründeten Alix und Oliver Puhl ein gemeinnütziges Unternehmen – mit dem Ziel, suizidgefährdeten Jugendlichen zu helfen, bevor es zu spät ist.
Ein Beitrag von Saskia Schüring in ZDFheute, Panorama vom 10.09.2024
Nachdem ihr Sohn sich das Leben nahm, gründeten Alix und Oliver Puhl ein gemeinnütziges Unternehmen – mit dem Ziel, suizidgefährdeten Jugendlichen zu helfen, bevor es zu spät ist.
Ein Beitrag von Saskia Schüring in ZDFheute, Panorama vom 10.09.2024
Gerhard Schlett als Leiter der ökumenischen Telefonseelsorge Gießen – Wetzlar verabschiedet

Gerhard Schlett ist als Leiter der ökumenischen Telefonseelsorge Gießen-Wetzlar verabschiedet worden. In einer berührenden Feier zeigt er sich »dankbar für diese sinnvolle Aufgabe«.
Unternehmen Sie einen Spaziergang zur Ostergeschichte

Die Telefonseelsorge Gießen-Wetzlar gestaltet dieses Jahr zum ersten Mal den Osterweg auf dem Alten Friedhof in Gießen mit.
Hoffnung ist der thematische Schwerpunkt.
Mussten Sie eine Hoffnung begraben?
Und wie ging das Leben für Sie weiter?
Hier hören Sie einen Impuls zur Station des Ostersonntags. Viel Freude beim Zuhören!
Der Audio-Impuls bezieht sich auf diesen Bibeltext
Hoffnung lebt!
(nach Joh 20, 1.11-18)
Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie nun weinte, beugte sie sich in das Grab hinein und sieht zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, einen zu Häupten und den andern zu den Füßen, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte. Und die sprachen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Und als sie das sagte, wandte sie sich um und sieht Jesus stehen und weiß nicht, dass es Jesus ist.
Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: „Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir: Wo hast du ihn hingelegt? Dann will ich ihn holen.“
Spricht Jesus zu ihr: „Maria!“ Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: „Rabbuni!“, das heißt: Meister!
Spricht Jesus zu ihr: „Halte mich nicht fest! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh´ aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.“
Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: „Ich habe den Herrn gesehen, und das hat er zu mir gesagt.“

ZDFheute-Panorama vom 22.12.2023
Einsamkeit, Depressionen, aber auch der Krieg im Nahen Osten und in der Ukraine: Im laufenden Jahr haben wieder zahlreiche Menschen bei der Telefonseelsorge nach Hilfe gesucht.
Zum Artikel in ZDFheute: BITTE HIER KLICKEN
Formel zum Trösten: Wie Trost gelingen kann
Trost spenden will gelernt sein. Oft werden typische Floskeln genutzt. Nicht jedes Wort entfaltet dabei die gewollte Wirkung. Tipps vom Psychiater, wie Trost gelingen kann.
Es sind Momente der Sprachlosigkeit und Unsicherheit. Ob Beziehungskrise oder Trauer um einen Verstorbenen: Seine Geliebten leiden zu sehen, ist hart, und wir möchten helfen. Doch wie findet man die richtigen Worte? Was will der Trauernde wirklich hören?
Ein Beitrag in: ZDFheute-Panorama
Ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland fühlt sich sehr einsam. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. In Auftrag gegeben wurde sie von der Depressionshilfe.
25 Prozent der Erwachsenen in Deutschland fühlen sich laut einer repräsentativen Befragung sehr einsam. Mehr als doppelt so hoch (53 Prozent) ist der Wert in der Gruppe von Menschen, die sich nach eigenen Angaben aktuell in einer depressiven Phase befinden.
Ein Beitrag aus: ZDFheute-Panorama, 07.11.2023
Vollgas im Job, liebenswerter Elternteil, sportlich aktiv – und depressiv: Manchen Menschen sieht man ihre Depression nicht an. Bei welchen Symptomen man hellhörig werden sollte.
Ein Beitrag in ZDFheute-Panorama von Ana-Marija Bilandzija vom 01.10.2023
Zum ARTIKEL auf ZDFheute: BITTE HIER KLICKEN
Wer Trost in seiner Trauer sucht, kann ihn auch auf dem Neuen Friedhof in Gießen finden: Eine rote Decke und ein Schild kennzeichnen die von der Caritas eingerichtete Trauerbank.
Artikel in: Gießener Anzeiger vom 15.09.2023, Seite 19:
Qualifizierte Ausbildung für Krisengespräche – Gesprächskompetenz für das Leben
Berlin, 8. September 2023 – Die Woche des Bürgerschaftlichen Engagements lenkt die Aufmerksamkeit auf Wert und Sinn ehrenamtlicher Tätigkeiten. Die TelefonSeelsorge bietet seit fast 70 Jahren ehrenamtlich Engagierten Raum für mitmenschliche Unterstützung und sinnvolle eigene Weiterentwicklung.
Die über einhundert Dienststellen der TelefonSeelsorge Deutschland (TSD) bilden Menschen darin aus, Mitmenschen in Lebenskrisen zu unterstützen. Es geht darum, so zu reden und so zuzuhören, dass das Gegenüber Vertrauen fassen kann. Es soll sich ernst genommen und verstanden fühlen. Die dadurch erreichte Atempause von der Krise hilft oft schon, um Abstand zu gewinnen und Auswege zu erkennen.
„Das Ehrenamt bei der TelefonSeelsorge ist anspruchsvoll. Niemand kann vorhersehen, was kommen wird, wenn das Telefon klingelt“, betont Lydia Seifert, Geschäftsführerin der TelefonSeelsorge Deutschland. „Es kann eine einsame Person sein, die sich nach einem Kontakt und einer Stimme sehnt – oder ein Mensch in tiefster Verzweiflung in einer subjektiv ausweglosen Lage. Auf beides müssen unsere ehrenamtlich Engagierten vorbereitet sein, in beiden Situationen und allen möglichen weiteren müssen sie angemessen reagieren können.“
Die Ratsuchenden profitieren von der sorgfältigen, in der Regel mindestens einjährigen Ausbildung. Sie ist Voraussetzung für den Dienst am Telefon und umfasst einen hohen Anteil an Selbsterfahrung, aber auch die Vermittlung von Kenntnissen zu Themen wie psychische Erkrankungen und Suizidalität. Eine umfangreiche Hospitationsphase sorgt für den guten Einstieg in die Praxis. „Ich habe schon häufiger bei der Telefonseelsorge angerufen und immer meinen Frust und meine Ängste loswerden können. Sehr ans Herz zu legen, wenn man mal nicht weiß, mit wem man reden soll.“ – Diese Rückmeldung einer ratsuchenden Person ist kein Einzelfall. Die anspruchsvolle Ausbildung trägt Früchte.
Der Geschäftsführerin ist aber noch ein weiterer Aspekt wichtig: „Die Gesprächskompetenz unserer Beraterinnen und Berater endet nicht mit dem Ende ihrer Schicht. Sie nehmen sie mit in ihren Alltag, in ihre Familien und Freundeskreise, an ihre Arbeitsplätze und in ihre Nachbarschaft.“ Damit leistet die TelefonSeelsorge über die konkrete Beratungs- und Seelsorgearbeit hinaus einen weiteren Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander.
Wer sich für das Ehrenamt bei der TelefonSeelsorge interessiert, findet hier weiterführende Informationen: https://www.telefonseelsorge.de/ehrenamt/ oder auf unserer Homepage (TS Gießen-Wetzlar). Neben der telefonischen Beratung können Ehrenamtliche auch mit einer entsprechenden Zusatzausbildung per Chat oder Mail beraten.
Woche des bürgerschaftlichen Engagements
Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 8. bis 17. September 2023 ist eine Initiative des Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE). „Das BBE ist ein Zusammenschluss von Akteur*innen aus Bürgergesellschaft, Staat und Wirtschaft. Das übergeordnete Ziel der mehr als rund 290 Mitgliedsorganisationen ist die nachhaltige Förderung von Bürgergesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement in allen Gesellschafts- und Politikbereichen.“ (Quelle: https://www.engagement-macht-stark.de/ueber-uns/)
von Henriette de Maizière
Datum: 10.09.2023
Das Bode-Museum in Berlin wagt den Tabubruch und bietet Besuchern an, sich mit dem Thema Suizid zu beschäftigen – in einer speziell entwickelten Tour auf dem Multimedia-Guide.
Der Saal im Bode-Museum ist voll mit Menschen, die das Thema Suizid aus der Ecke des Schweigens holen wollen. Die Neue Berliner Fachstelle für Suizidprävention stellt sich vor.
Eine Bündelung von Angeboten: eine neue Website mit vielfältigen Informationen und Videos zu Hilfsmöglichkeiten für suizidgefährdete Menschen und deren Angehörige.
Zum Beitrag in ZDFheute, Panorama: HIER KLICKEN