In der Telefonseelsorge bleiben die Menschen, die sich engagieren, bewusst anonym. Nur so kann dieses besondere Angebot entstehen und bestehen: ein geschützter Raum, in dem Menschen offen sprechen können und in dem Ehrenamtliche ihnen ohne Vorbehalte zuhören.
Herzliche Einladung zu einem Spaziergang mit Impulsen zur Ostergeschichte
Die Telefonseelsorge Gieße-Wetzlar gestaltet die Station „Palmsonntag“ auf dem Alten Friedhof in Gießen.
Der Audio-Impuls bezieht sich auf folgenden Bibeltext:
Matthäus 21,1-11
Der Einzug in Jerusalem
Als sie sich Jerusalem näherten und nach Betfage am Ölberg kamen, schickte Jesus zwei Jünger aus und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los und bringt sie zu mir! Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen. Das ist geschehen, damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist:
Sagt der Tochter Zion: / Siehe, dein König kommt zu dir. /
Er ist sanftmütig / und er reitet auf einer Eselin / und auf einem Fohlen, / dem Jungen eines Lasttiers.
Die Jünger gingen und taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte. Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie und er setzte sich darauf. Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf dem Weg aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm nachfolgten, riefen:
Hosanna dem Sohn Davids! / Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. / Hosanna in der Höhe!
Als er in Jerusalem einzog, erbebte die ganze Stadt und man fragte: Wer ist dieser? Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.
Mehr als 1000 Anrufe monatlich bei der ökumenischen Telefonseelsorge Gießen-Wetzlar
Gießen – Mehr als 1000 Telefongespräche monatlich führten die rund 90 Ehrenamtlichen der ökumenischen Telefonseelsorge Gießen-Wetzlar im zurückliegenden Jahr rund um die Uhr. Das berichtet deren katholische Leiterin Johanna Klier.
Artikel in Gießener Anzeiger vom 03. Januar 2026, Seite 21:
Hilfe für Angehörige von Menschen mit Depressionen
von Corinna Klee
Für Angehörige von Menschen mit Depressionen ist der Umgang mit der Erkrankung eine große Belastung und stellt sie vor besondere Herausforderungen. Was Betroffene beachten sollten.
Etwa 45 Prozent der Deutschen sind von Depressionen betroffen – aufgrund der eigenen Erkrankung oder als Angehöriger. Das zeigt die letzte repräsentative Befragung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.
Den ganzen Beitrag zum Thema vom 20.10.2025 können Sie lesen unter:
Immer mehr junge Menschen melden sich bei der TelefonSeelsorge. Bei Öffentlichkeitsaktionen, auf Schulhöfen und über unsere Seelsorge-Kanäle haben junge Menschen ihre Herausforderungen und Nöte mit uns geteilt und erzählt, wie schwer es manchmal ist, sich Hilfe zu holen. Daraus ist die Idee für diesen Film entstanden.
Der Film soll zeigen, dass es normal ist, dass das Leben nicht immer nur bunt und schön ist, sondern auch dunkler und herausfordernd sein kann.
Der Film macht aufmerksam, wie gut es tun kann, wenn man mit seinen Sorgen nicht allein bleibt, sondern mit anderen darüber redet. Reden hilft. Entstanden ist der Film in Zusammenarbeit mit dem Verein Medienoperative Ulm e.V. und einer 11. Klasse des Albert-Einstein-Gymnasiums Ulm. Die Schüler:innen haben das Projekt aktiv mitgestaltet und sich mit den Herausforderungen junger Menschen auseinandergesetzt. Sie haben von dem ersten Entwurf des Drehbuchs bis hin zur technischen Umsetzung ihre Ideen eingebracht und sich als Statist:innen und Hauptdarsteller:innen engagiert. Wir danken allen Engagierten sowie der Stadt Ulm für die finanzielle Förderung.
Die TelefonSeelsorge bietet hilfesuchenden Menschen qualifizierte und vertrauliche Seelsorge und Beratung an: vorurteilsfrei, offen und anonym. Rund um die Uhr erreichst du uns per Telefon oder du nutzt unsere Online-Beratung per Chat und Mail. Ein Gespräch kann helfen, die Gedanken zu sortieren, zur Ruhe zu kommen, Mut zu fassen, neue Wege zu erkennen. Sich die Sorgen von der Seele zu reden. Dafür ist TelefonSeelsorge® da. Fass dir ein Herz: Ruf an oder schreibe uns!
Veröffentlicht ist der Film auf dem YouTube-Kanal der Telefonseelsorge Ulm (@TelefonseelsorgeUlmNeu-Ulm): HIER KLICKEN
Gießen . »Der Tod hat viele Gesichter, eines davon ist der selbstgewählte Tod, meist aus einer mentalen Erkrankung heraus. Ein Suizid ist nicht nur das tragische Ende eines Lebens, sondern erschüttert auch das Leben derer, die zurückbleiben. Doch darüber zu reden, fällt schwer.« Die Gießener Pfarrerinnen Wiebke Eßbach und Janina Franz begrüßten gut 30 Anwesende zu einem Gedenkgottesdienst aus Anlass des Welttags der Suizidprävention am vergangenen Mittwoch.
Beitrag aus Gießener Anzeiger vom 11.09.2025: bitte HIER KLICKEN
Gedenken und Aufklären AKTION UND GEDENKGOTTESDIENST
Die Hinterbliebenen Elke Koch-Michel und Rainer Klimm plädieren für einen offeneren Umgang und eine gesellschaftliche Lösung des häufigen Tabu-Themas.
Es herrscht eine angenehme, geradezu besinnliche Stimmung in Elke Koch-Michels Lützellindener Garten. Warme Sonnenstrahlen durchdringen das Blätterdach, Insekten umschwirren emsig üppige Blumenbeete. Dabei könnte das Thema, das an diesem Morgen am mit Kuchen und Kaffee gedeckten Gartentisch von Koch-Michel besprochen wird, kaum in größerem Kontrast dazu stehen. Gemeinsam mit Rainer Klimm macht sie auf das Thema Suizid aufmerksam.
aus: Gießener Anzeiger vom 09.09.2025, Seite 19, Stadt Gießen
Prof. Michael Franz (Vitos) erklärt Ehrenamtlichen der Telefonseelsorge, wie damit umzugehen ist
»Über 80 Prozent der Menschen, die sich selbst verletzen, leiden an einer Borderline-Störung«, erläuterte Michael Franz den Ehrenamtlichen der ökumenischen Telefonseelsorge Gießen-Wetzlar.
Die Anzahl von jungen Menschen mit Depressionen steigt. Laut Daten der Krankenkasse Barmer setzt sich damit der Trend aus der Pandemie auch nach deren Ende fort.
Ein Beitrag in ZDFheute-Panorama vom 23.10.2024: HIER KLICKEN