Neue katholische Leiterin in der Telefonseelsorge Gießen-Wetzlar

Johanna Klier (36) ist als neue katholische Leiterin der Ökumenischen Telefonseelsorge Gießen-Wetzlar eingeführt worden. Klier hat Religionspädagogik in Mainz studiert, war u.a. als Gemeindereferentin in Wetterauer Kirchengemeinden und zuletzt als Jugendreferentin in der Wetterau und in Gießen tätig. Die Beauftragung wurde im Jahresgottesdienst der Telefonseelsorge durch Dr. David Hüser vom Katholischen Bistum Mainz erteilt. Im Gottesdienst in der Evangelischen Petruskirche in Gießen wurden auch langjährige Mitarbeiterinnen von der evangelischen Leiterin, Pfarrerin Martina Schmidt, für ihr Engagement geehrt oder nach jahrzehntelanger Mitarbeit verabschiedet.

Das Foto zeigt v.li. Dr. David Hüser,  Bruno Bellinger, Johanna Klier, Martina Schmidt und Pfr. Andreas Specht

Der stellvertretende Dekan, Pfarrer Andreas Specht, der zwölf neue Telefonseelsorger:innen beauftragte, hob in seiner Predigt hervor, dass die ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer für Menschen am Telefon da sind, die am Boden seien, die  „unter Druck stehen, ratlos sind, verzweifelt, sich verfolgt oder im Stich gelassen fühlen“. Die seelsorgerlichen Gespräche am Telefon werden in beiderseitiger Anonymität geführt. Ein Anruf unter den beiden Telefonnummern 0800 1110111 oder 0800 1110222 ist kostenlos und absolut vertraulich.

Immer ein offenes Ohr und Herz

Zuhören, dasein: 80 Frauen und Männer arbeiten bei der Telefonseelsorge Gießen-Wetzlar. Sie haben immer ein offenes Ohr und Herz für die Anrufer. 2023 startet wieder eine Ausbildungsgruppe.

Gießen (mh). Ängste, Depressionen, Konflikte mit anderen Menschen oder Einsamkeit gehören zum Leben vieler Menschen. Manchmal treten seelische Probleme akut auf. Dann kann ein Gespräch mit einem Menschen von der Telefonseelsorge kurzfristig beruhigen, vielleicht sogar weiterhelfen. 

Zum Artikel auf Dekanat-Gießen EKHN online vom 10.11.2022

Aus der Zeitung:

Gießener Anzeiger vom 02.12.2022: TS_GiAnz_02122022

Gießener Allgemeine Zeitung vom 03.12.2022: TS_GiAllg_03122022

(hr-fernsehen) Die Ratgeber: Telefonseelsorge

Einsame Menschen fühlen sich gerade in der Adventszeit noch mehr allein gelassen. Dazu kommen finanzielle Sorgen wegen hoher Energiekosten und die Angst um die Geschehnisse in der Ukraine. Ein offenes Ohr für diese Menschen bietet u.a. die Telefonseelsorge Gießen-Wetzlar. Unser Ratgeber-Reporter Jens Kölker ist vor Ort und spricht mit den Macherinnen über die Existenzängste ihrer Anrufer und wie sie ihnen helfen können.

Zum Beitrag auf hr-fernsehen vom 28.11.2022

Mut machen im Advent

Geschichten für die Weihnachtszeit

Der Advent 2022 ist überschattet vom Krieg in der Ukraine, der Energiekrise und vielen düsteren Zukunftsprognosen. Deshalb will die TelefonSeelsorge ein Zeichen der Ermutigung setzen. Fünfmal – jeweils am Adventssamstag und am Freitag vor Weihnachten – schicken wir Ihnen eine Mutmach-Geschichte. Damit wollen wir ein kleines Zeichen gegen Entmutigung und Frust setzen. Denn wir können auch mit kleinen Dingen etwas ins Positive ändern – für andere und damit auch für uns selbst.

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»Zuhören ist das Wichtigste«

Arbeiten bei der Telefonseelsorge: Schriftstellerin Judith Kuckart beim LZG (Literarisches Zentrum Gießen)

Gießen. »Die ganzen gutgemeinten Ratschläge können Sie eigentlich vergessen.« Schriftstellerin Judith Kuckart weiß, wovon sie spricht. Sie selbst hat vier Jahre lang ehrenamtlich für eine Berliner Telefonseelsorge gearbeitet – und wurde dabei mit den unterschiedlichsten menschlichen Abgründen konfrontiert.

Der ganze Artikel in GIESSENER ANZEIGER vom 25. November 2022, Seite 24 unter KULTUR LOKAL: HUP.MDV-ANZG-24-20221125-1

Zuhören ist wie Essen und Trinken

Wenn Britta Hake den kleinen Kiosk in der Hamburger U-Bahnhaltestelle Emilienstraße öffnet, dann nicht, um Zeitungen zu verkaufen.
Sie ist eine von gut zehn Ehrenamtlichen, die montags bis freitags im Zuhörkiosk für Passanten ansprechbar sind. Ob Glücksmomente, Liebeskummer oder Lebensnöte alle finden hier ein offenes Ohr, anonym und kostenlos.

Artikel aus: Glauben und Leben (Kirchenzeitung für das Bistum Mainz), 9. Oktober 2022, Nr. 40, Seite 16:

Und auf evangelisch.de: Zum Online-Artikel (“Anonyme Seelsorge am Kiosk”)

Wenn der Weg zum Briefkasten zu viel ist

Depression: Mehr als nur traurig

von Nadine Braun

Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland: Jede fünfte Person leidet im Laufe ihres Lebens daran. Wie es ist, daran zu erkranken – und was hilft.

Es war für Artur ein einzelner Moment in seiner Küche. Völlig überfordert von allem – von seinem Leben, seinem Beruf, seiner Beziehung – dachte er: “Ein schneller Ausweg wäre jetzt schön.” Schon seit mehreren Jahren ging es schleichend bergab. Der Todes-Gedanke gab schließlich den Anstoß, sich Hilfe zu holen, um seine Depression zu behandeln. 

Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland: An Depressionen leidet jährlich etwa jede zwölfte Person.  

Ein Beitrag (mit VIDEO) in ZDFheute, online, vom 25.09.2022: HIER KLICKEN

Wann aus Angst eine Krankheit wird

Häufigste psychische Erkrankung

von Nadine Braun, ZDFheute, Panorama, 18.09.2022

Weit verbreitet, aber wenig bekannt: Jede sechste Person in Deutschland hat eine Angststörung. Ab wann Furcht eine Krankheit ist – und wie man sie behandeln kann. 

Herzrasen, Übelkeit, kalter Schweiß: Das Gefühl von Angst kennen viele Menschen. Für Helen ist sie jedoch ein ständiger Begleiter: “Ich ertappe mich oft dabei, dass ich jemanden frage, ob ich nerve.” Aus Angst, sich falsch zu verhalten. 

Zum Beitrag auf ZDFheute, Panorama vom 18.9.2022: HIER KLICKEN

Hör zu!

Das Wort zum Sonntag mit Stefanie Schardien

Wenn Reden Silber und Schweigen Gold ist, dann ist Zuhören Platin. Was für eine Wohltat, wenn andere mir Beachtung und Aufmerksamkeit schenken. Doch oft ist es nicht leicht, ohne eigene Erwiderung auszuhalten, was andere denken und fühlen.

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Das Wort zum Sonntag – Das Erste – vom 17.09.2022: Stefanie Schardien, Pfarrerin, Fürth: Hör zu!

Sonntagsengel bei FFH

TELEFONSEELSORGE – ANONYME HILFE TAG UND NACHT

Die Arbeit der Telefonseelsorge wird in zwei Beiträgen vorgestellt

In ihrer diesjährigen Sommeraktion stellt HitRadio FFH Menschen vor, die sich um andere kümmern – auch sonntags. Sie engagieren sich ehrenamtlich und das auch an Sonn- und Feiertagen. FFH stellt in der Sendung Menschen vor, die genau das mit Herzblut machen und ihre freie Zeit für andere einsetzen.

Die Telefonseelsorge ist für alle da und bietet kostenfrei Hilfe rund um die Uhr per Telefon, Mail oder Chat. Geführt werden Seelsorge- und Beratungsgespräche mit Menschen in akuten Krisen oder längerfristig schwierigen Lebenssituationen: Ängste, seelische und körperliche Einschränkungen und Beziehungsfragen. Eine wichtige Aufgabe ist Auseinandersetzung mit suizidalen Situationen.

Zwei Beiträge in FFH vom 28.08.2022 (als Audiodatei):

Das Angebot der Telefonseelsorge, ein Interview mit dem Leiter der Telefonseelsorge Mainz-Wiesbaden (Christopher Linden), FFH, 28.08.22, 7:06 Uhr
Sonntagsengel: Eine Telefonseelsorgerin berichtet über ihre Arbeit, FFH, 28.08.22, 7:13 Uhr