Was Corona mit unserer Psyche macht

Steigende Infektionszahlen, Zukunftsängste, Jobverlust: Corona stellt unsere Psyche vor Herausforderungen. Wie wir uns vor dem Kollaps schützen können, erklärt ein Experte im Interview.

Ein Beitrag in Gießener Anzeiger Online vom 21. November 2020. Der ganze Beitrag über: Gießener Anzeiger-Dossiers-Coronavirus

Aus dem Artikel:

Das Zurückziehen in die eigenen vier Wände kann für Alleinstehende sehr belastend sein. Was sollte man vermeiden?

Generell sollten wir vermeiden, uns gänzlich zurückzuziehen und den Blick allein darauf zu lenken, was nicht mehr geht. Auch von kategorischen Entscheidungen wie „Dann gibt’s halt dieses Jahr gar keine Weihnachten“ ist abzuraten. Trotz der Situation sollte man lieb gewonnene Rituale aufrecht erhalten und pflegen.

Und wenn dieses Netz fehlt, das Reden über die eigenen Probleme nicht möglich ist? Ab wann sollte man sich Hilfe suchen?

Niederschwellige Angebote wie Sorgentelefone können schon frühzeitig in Anspruch genommen werden, denke ich. Wenn man merkt, es geht einem nicht gut, die Situation überfordert mich, ich bin allein. Die erfahrenen Gesprächspartner merken dann schnell, ob dieses Angebot reicht oder ob mehr, zum Beispiel eine Therapie, nötig ist. Ganz wichtig: Das ist wirklich keine Schande. Es handelt sich um eine Extremsituation, in der wir gerade sind.

Sexualisierte Gewalt

ZDF heute, 26.09.2020 

Catcalling – Sexuelle Belästigung ankreiden

„Cat Calls“, das sind sexuell aufgeladene Kommentare von Männern gegenüber Frauen in der Öffentlichkeit, gegen die fünf Frauen aus Mainz vorgehen.

„Wer sagt so etwas?“, Isabelle Knörzer kann es manchmal selbst nicht glauben, was Frauen hinterhergerufen wird. Zusammen mit anderen hat die 25-Jährige aus Mainz „Cat Calls“ gegründet. Frauen melden der Gruppe, wo in der Stadt sie wie beleidigt wurden. Die jungen Frauen „kreiden“ das dann an. Mehr dazu im Video

Telefonseelsorge in Zeiten von Corona

Vor allem die Älteren fürchten sich weniger vor einer Infektion mit dem Corona-Virus als vor sozialer Abschottung. Da wird die Telefon-Seelsorge für sie umso wichtiger.

Empfehlenswerte Seiten zum Thema

Zeit.online

Deutlich mehr Anrufe bei der Telefonseelsorge

Viele Menschen rufen derzeit bei der Telefonseelsorge an. „Meistens brauchen die Leute nur jemanden, der zuhört“, so eine Mitarbeiterin der Seelsorge Aachen.

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ZDF.de

17.03.2020

Telefonseelsorge gegen Einsamkeit

(Beitragslänge: 2 min, Verfügbarkeit: Video verfügbar bis 17.03.2021)

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zdfheute.de

02.04.2020

Zu Corona-Zeiten sind viele Menschen einsam. Doch was kann man gegen die Einsamkeit unternehmen? Psychologin Susanne Bücher ist hierzu per Schalte im Gespräch.

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Bayrischer Rundfunk

20.03.2020, 13:17 Uhr

Wie Telefonseelsorger jetzt alten und einsamen Menschen helfen

Immer mehr Menschen wählen seit Beginn der Coronakrise die Nummern der Telefonseelsorge. Vor allem Kranke und Ältere fürchten die Isolation und wollen reden. Warum es so wichtig ist, dass jemand zuhört.

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Radio Livestream

19.03.2020 / Aktuelles vom Tag

„Bei uns fahren die Leitungen auf Volllast“

Wie die Berliner Telefonseelsorge die Corona-Krise meistert.

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Stern.de

Hilfe in Notlagen

Existenzangst und soziale Isolation: Ansturm auf Telefonseelsorge in der Corona-Krise

Wegen der Corona-Pandemie schränken die Menschen ihre sozialen Kontakte ein. Aber wie bewältigt man existenzielle Sorgen, wenn man Familie und Freunde nicht besuchen darf? Ein Anruf bei der Telefonseelsorge kann helfen – auf diese Einrichtung gibt es einen regelrechten Ansturm.

App „KrisenKompass“ – Suizidprävention wird digital

TelefonSeelsorge launcht  App  „KrisenKompass“

Die TelefonSeelsorge Deutschland startet mit dem KrisenKompass eine rein digitale Hilfe für Menschen in der suizidalen Krise. Mit der App erweitert der Verbund das bisherige Angebot und richtet sich damit an drei Gruppen:  

·         Menschen in der suizidalen Krise
·         Angehörige, Kollegen und Freunde, die unterstützen möchten
·         Angehörige, die eine Person durch Suizid verloren haben.

„Wir haben die App entwickelt, um jene zu unterstützen, die sich nicht trauen mit uns zu sprechen oder uns zu schreiben. Wir hoffen, dass dieses niederschwellige Angebot das Rüstzeug an die Hand gibt, einen Krisenfall besser zu meistern“, erklärt Dorothee Herfurth-Rogge (Vorsitzende der Evangelischen Konferenz für TelefonSeelsorge und Offene Tür e.V.)  den Hintergrund der App.

Michael Hillenkamp, Sprecher der Katholischen Konferenz für TelefonSeelsorge und Offene Tür, ordnet die App in das Angebot der TelefonSeelsorge ein: „Die App ist konkrete Seelsorge; Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen ist ein Menschenrecht!“

Downloadlinks:

iOS-App:
https://ios.krisen-kompass.app

Android-App:
https://android.krisen-kompass.app­­­­

Erklär-Video

Krisen-App, Erklärvideo (Youtube)

Wer neigt zu Panik und Hamsterkäufen?

Psychiater Professor Dr. Wildermuth erklärt Hintergründe zum menschlichen Verhalten angesichts des Coronavirus

LAHN-DILL-KREIS . Coronavirus ist aktuell das beherrschende Thema. In den Zeitungen, im Fernsehen, in Gesprächen, überall in der Gesellschaft. Und es führt vielfach zu Ängsten und sogar zu Panik. 

Ein Interview von Jörgen Linker zum Thema Panik und Ängste angesichts des Coronavirus in:

Gießener Anzeiger, Lokales, Seite 7, Mittwoch, 11. März 2020

Dunkelfeld – Kindesmissbrauch in Deutschland

Es ist vielleicht das schlimmste Verbrechen, das einem Kind widerfahren kann. Vor allem, wenn die Täter aus dem engsten Umfeld kommen.

Väter, Mütter, Onkel, Tanten, Erzieher, Lehrer – sie alle werden unter Umständen zu Tätern von sexuellem Kindesmissbrauch. Das Leiden der Opfer, deren Urvertrauen mit dieser Tat komplett zerstört wird, geht danach oft weiter. Denn nicht selten gibt es niemanden, an den sie sich wenden können. 

Eine Dokumentation in ZDFinfo:

ZDFinfo, Video, Sendung vom 13.02.2020